Ein Besuch im Spielhaus in Charlottenburg-Wilmersdorf

Ramona Pop im Spielhaus Am 20. Juni besuchte Ramona Pop gemeinsam mit der Jugendstadträtin Elfi Jantzen, der Direktkandidatin der Grünen in Charlottenburg-Wilmersdorf Lisa Paus und grünen Bezirksverordneten das Spielhaus in der Schillerstraße (Foto v. l.: Pastor Hendrik Kissel, Geschäftsführer Spielhaus, Alexander Kaas Elias, Vorsitzender der grünen Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf, Ramona Pop, Vorsitzende der grünen Abgeordnetenhausfraktion, Elfi Jantzen, Stadträtin Abteilung Jugend, Familie, Sport und Umwelt, Lisa Paus, Mitglied der grünen Bundestagsfraktion, Jenny Wieland, baupolitische Sprecherin der grünen Fraktion Char.-Wi.)

Das Spielhaus wird zusammen mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf geführt und ist ein gutes Beispiel für eine gelungene Überführung einer Einrichtung auf einen freien Träger. Der neue Träger, die baptistische Friedenskirche Charlottenburg, bietet eine Vielzahl von ansprechenden Aktivitäten in der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (6 – 12 Jahre). Pastor Hendrik Kissel, Geschäftsführer, führte uns über das Gelände, stellte PraktikantInnen und MitarbeiterInnen vor, gab einen Einblick in seine Tätigkeiten und beantwortete geduldig jede Frage. Ein wichtiger Faktor für das Funktionieren der Einrichtung, so Kissel, sei der hohe Anteil von freiwilligen HelferInnen, ohne die Einbindung von Ehrenamtlichen könne das Spielhaus seinen jungen Gästen nicht das Programm bieten, für das es so beliebt geworden ist im Bezirk und darüber hinaus. Mittlerweile kommen auch Kinder aus anderen Stadtteilen.Ramona Pop

Eine der vielen Ideen, die im Spielhaus umgesetzt werden, ist das Baumscheibenprojekt. Dabei geht es darum, dass Kinder die Baumumfriedungen in der Umgebung pflegen, bepflanzen, sauber machen. Weil sie das für die Allgemeinheit tun, sprechen sie die von der Verschönerungsaktion profitierenden LadenbesitzerInnen an, und bitten diese um Spenden für den Kauf von Erde und Pflanzen. Neben dem Lernziel Verantwortung für das Wachsen von Pflanzen zu übernehmen, lernen die Kinder auch, ihr Projekt und ihr Anliegen zu präsentieren, mit Erfolg und Mißerfolg, Anerkennung und Desinteresse umzugehen.
Bei einer großzügig bemessenen Obstplatte, Kaffee und Keksen, verbrachten wir BesucherInnen den Nachmittag sehr gern mit Pastor Kissel und bedauerten beim Abschied ein wenig, selbst nicht mehr zwölf zu sein, um noch ein wenig länger bleiben zu dürfen.
Obstplatte

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