Unterwegs in Steglitz-Zehlendorf

Ein volles Programm im Berliner Südwesten wartete auf Ramona Pop bei ihrer Bezirkstour durch Steglitz-Zehlendorf. Startpunkt war das Wahlkreisbüro von den beiden grünen DirektkandidatInnen für den Bezirk, Sabine Bangert und Benedikt Lux, die Ramona Pop über den Tag auch begleiteten.

Gespräch beim Verein XENION.

Gespräch beim Verein XENION.

Nach einem Spaziergang durch Steglitz war die erste Station der Verein XENION. 1986 gegründet als erste Berliner Einrichtung, die sich mit den psychischen Problemen politisch Verfolgter und Gefolterter befasst, werden heute pro Jahr ca. 800 KlientInnen psychotherapeutisch versorgt und erhalten psychosoziale Unterstützung. Der Verein arbeitet politisch und religiös unabhängig. Oberstes Ziel ist es, Opfern von Folter und Krieg einen Raum des Schutzes, der professionellen psychotherapeutischen Hilfe und der sozialen Begleitung anzubieten. Dabei wurden den Grünen-PolitikerInnen auch aktuelle Projekte näher vorgestellt. So bietet das Projekt AKINDA schnelle Hilfe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, ParcourPlus koordiniert ehrenamtliche Mentorenschaften für junge Geflüchtete mit dem Schwerpunkt Ausbildungs- und Berufsperspektiven. 

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Pflanzenvielfalt soweit das Auge reicht.

Danach ging es weiter zum Botanischen Garten mit dem Botanischen Museum. Der Botanische Garten mit einer Fläche von 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten ist der größte botanische Garten in Europa. Leider wird die großartige Pflanzenvielfalt von einem hohen Sanierungs- und Instandhaltungsrückstau getrübt. Dieser beläuft sich auf ca. 100 Mio. Euro. Für Ramona Pop ist klar: Biodiversität braucht auch finanzielle Mittel. Nach rot-schwarzem Stillstand müssen endlich Investitionen getätigt werden.

Das CULINARIUM in der Domäne Dahlem.

Das CULINARIUM in der Domäne Dahlem.

Zum Abschluss stand ein Besuch der Domäne Dahlem auf dem Programm. Auf dem Gelände des Freilandmuseums für Agrar- und Ernährungskultur mit ökologischem Schwerpunkt wird seit mehr als 800 Jahren Landwirtschaft betrieben. Neuer Höhepunkt ist die Dauerausstellung „Vom Acker bis zum Teller“. Hier können die BesucherInnen jede Menge rund um die Kulturgeschichte der Ernährung entdecken. Spezielle Mitmachstationen für Kinder zeigen auch den Jüngsten, dass Ernährung viel mehr als essen ist.

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